Satzung Vegane Powerfrauen e.V.

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 22.03.2015 in 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Zuletzt geändert auf der Mitgliederversammlung am 02.05.2015 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Präambel
Tierschützer und Wissenschaftler fordern schon seit Jahrzehnten, den Umgang des Menschen mit den Tieren sowie ihre Nutzung und die Folgen auf die Umwelt, beispielsweise durch die exzessive Massentierhaltung, grundlegend zu überdenken. Ihre Forderungen werden nicht ernst genommen!

Der vom Menschen verursachte Treibhauseffekt, die Regenwaldzerstörung durch die Viehwirtschaft, Artensterben durch Monokulturen, mit Gülle belastetes Grundwasser, Hungerkatastrophen in der sog. Dritten Welt, Fehlernährung und Fettleibigkeit in den Industrie- und Schwellenländern, Verschwendung von EU-Subventionen und vieles mehr, all dies steht in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit unserem Umgang mit den Tieren und unserer Einstellung zum Tier- und Umweltschutz.

Tier- und Umweltschutz tangiert sämtliche Bereiche des menschlichen Lebens und ist ein wichtiges politisches Thema. Schon vor 2500 Jahren mahnte der griechische Philosoph Pythagoras: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück.“

Das Herz der Vereinsmitglieder schlägt nicht nur für Haustiere, sondern vor allem auch für die Opfer der Pelz-, Nahrungs-, Vergnügungs- und Pharmaindustrie, deren Schreie und Schmerzen keiner hören möchte, denen man eine Seele abspricht, die in die Schlachthöfe gefahren werden, denen man ihre Babys entreißt oder die in abgeschotteten Forschungsbunkern im Dienste der Wissenschaft zu Tode gefoltert werden.

Wir sprechen uns gegen jegliche Ausbeutung der Tiere durch die Menschen aus. Tiere haben nicht menschlichen Zwecken zu dienen.

Wer sich dafür engagiert, Missstände auf dieser Welt zu bekämpfen, weiß, dass Erfolge rar gesät sind. So elementar es ist, das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren, so wichtig ist es auch, Veränderungen und Verbesserungen in einzelnen Gebieten zu erreichen und anzuerkennen.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Vegane Powerfrauen“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz „e.V.“.

2. Der Verein hat seinen Sitz in D-53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes (Zweck nach § 52 der Abgabenordnung) und des Tierrechts. Und zwar in der Form der Informationsvermittlung über Tierschutz und Tierrechte und den damit zusammenhängenden Themengebieten Ernährung und Umwelt, mit dem Ziel einer nachhaltigen Veränderung in der Ernährungs- und Lebensweise der Menschen.

2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch

  • die Verbreitung der veganen Idee in Bezug auf Ernährung und Kleidung Lebensweise durch Darbietung von veganen Speisen, Getränken und Kleidung.
  • eine Kooperation mit Cafés, Bistros, Restaurants und Mode-Labeln, in denen rein vegane Torten, Kuchen, Getränke, herzhafte Kost und Kleidung angeboten werden.
  • das Organisieren von Kundgebungen und Events.
  • Bildungsarbeit und Informationsstände.
  • das Referieren über die Vereinsthemen.

3. Der Verein bemüht sich auch jungen Menschen einen ethisch bewussten Umgang mit Tieren zu vermitteln.

4. Der Vereinszweck wird auch dadurch erfüllt, dass der Verein andere spendenbegünstigte Vereine finanziell oder durch Sachleistungen unterstützt. Diese Hilfeleistung kann auch an ausländische Träger unter Beachtung des steuerbegünstigten Zweckes erfolgen.

5. Der Verein ist politisch und weltanschaulich unabhängig.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt mit seiner Tätigkeit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke und die zu deren Erreichung notwendigen Aufgaben wie Verwaltungsaufgaben verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausnahmen zu §3 Satz 2 sind beim Verein durch Arbeitsvertrag angestellte Mitglieder oder Mitglieder, die als Selbstständige, Vermieter oder ähnliches dem Verein geldwerte Leistungen in Rechnung stellen oder Sachgüter veräußern.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die Ziele und auch den Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördert und unterstützt. Ordentliche Mitglieder sind dazu verpflichtet, durch praktische Tätigkeiten an der Verwirklichung der Vereinsziele aktiv mitzuarbeiten und sind angehalten, regelmäßig an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Auch andere Tierschutz- und Tierrechtsvereine, deren Ziele den Zielen des Vereins nicht widersprechen, können ordentliches Mitglied werden.

2. Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts in Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Handelt es sich bei einem ordentlichen Mitglied um eine natürliche Person, so hat diese eine Stimme. Handelt es sich bei einem ordentlichen Mitglied um einen angeschlossenen Verein, so hat dieser pro angefangene 5.000 Vereinsmitglieder eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig.

3. Jugendliche unter 18 Jahren können ordentliches Mitglied ohne Stimmrecht werden.

4. Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die den Verein durch einen regelmäßigen Förderbeitrag finanziell unterstützt. Fördermitglieder sind keine Mitglieder des Vereins im Sinne des BGB. Sie haben kein Antrags-, Diskussions- oder Stimmrecht in Mitgliederversammlungen. Fördermitglieder werden über die Vereinsarbeit in schriftlicher Form (z.B. ein Vereinsheft) informiert und unterstützen die Arbeit des Vereins finanziell.

5. Zum Ehrenmitglied können Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um den Verein oder die Vereinsziele verdient gemacht haben. Hierüber entscheidet der Vorstand. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

6. Der Verein duldet keinerlei extremistisch-populistischen Äußerungen und Handlungen.

§ 5 Beginn/Ende der Mitgliedschaft

1. Die ordentliche Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Beantragt ein Fördermitglied eine ordentliche Mitgliedschaft, reicht eine mündliche Beantragung aus. Ob der/die Antragsteller/in die Anforderungen nach §4 Absatz 1 erfüllt, entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend nach Anhörung des Antragstellers. Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit Zustellung der schriftlichen Bestätigung des Antrages. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.

2. Die Fördermitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Die Fördermitgliedschaft beginnt mit Zustellung der schriftlichen Bestätigung des Antrages.

3. Jede Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds, Auflösung des Vereins oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

4. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche oder elektronische, formlose Kündigung gegenüber dem Vorstand oder der Verwaltung erklärt werden. Die Kündigung tritt sofort in Kraft.

5. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen schriftlich zu äußern. Nach Erhalt dieser schriftlichen Stellungnahme entscheidet der Vorstand abschließend. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung kann dann ausgesprochen werden, wenn

a) das Mitglied gegen die Satzung oder die Vereinsinteressen verstößt.
b) das Mitglied im Verein Unfrieden stiftet.
c) für ein ordentliches Mitglied die Vorraussetzungen aus §4 Absatz 1 nicht mehr erfüllt sind (die Fördermitgliedschaft bleibt davon unberührt).
d) das Mitglied mit seinem Mitgliedsbeitrag trotz Mahnung ein Jahr im Rückstand ist.

6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

7. Mitglieder, die dem Verein während der Mitgliedschaft Bildmaterialien (Fotos, Videos, etc.) zum Zwecke der Veröffentlichung zur Verfügung stellen, räumen dem Verein das Nutzungsrecht ein. Das Nutzungsrecht bleibt auch nach Kündigung der Mitgliedschaft bestehen.

8. Über Vereinsinterna ist auch nach Beendigung der Mitgliedschaft Stillschweigen zu wahren.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

1. Jedes Fördermitglied und jedes ordentliche Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu zahlen, dessen Höhe jeweils von ihm bestimmt wird, aber den Mindestbeitrag nicht unterschreiten darf. Die Höhe des Mindestbeitrages beschließt die Mitgliederversammlung. Angeschlossene Vereine haben jeweils einen Mindestbeitrag pro angefangene 5.000 Mitglieder zu entrichten. Der Vorstand ist ermächtigt, in Härtefällen den Beitrag zu ermäßigen oder befristet auszusetzen. Gründungsmitglieder und Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Bei Minderjährigen ist der gesetzliche Vertreter zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge des Vereins verpflichtet.

2. Der Jahresbeitrag ist im Januar eines jeden Kalenderjahres oder in Teilen am Beginn eines jeden Halbjahres, Quartals oder Monats und ohne besondere Aufforderung fällig. Bei Vereinseintritt ist der Mitgliedsbeitrag spätestens 2 Wochen nach Zustellung der Aufnahmebestätigung fällig. Der Ausschluss oder Austritt eines Mitgliedes entbindet dieses nicht von der Verpflichtung des zur Zahlung fälligen Jahresbeitrages.

§ 7 Organe des Vereins

1. Organe des Vereines sind:

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 8 Der Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus der/dem Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden. Der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende sind einzelvertretungsberechtigt, vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und werden in das Vereinsregister eingetragen.

2. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Stimmen, deren Ungültigkeit der/die Vorsitzende der Versammlung feststellt, gelten als nicht abgegeben. Ist mehr als ein/e Kandidat/in für einen Vorstandsposten vorgeschlagen und hat dann keine/r dieser Kandidatinnen/Kandidaten mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen auf sich vereinigt, so findet eine Stichwahl zwischen denjenigen statt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Gewählt ist dann die/derjenige, die/der die meisten Stimmen erhält; bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das Los. Eine Wiederwahl ist zulässig.

3. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Der/die Vorsitzende beruft (elektronisch per E-Mail oder schriftlich durch einfachen Brief) und leitet die Vorstands- und Mitgliederversammlungen und ist weisungsbefugt gegenüber Angestellten des Vereins. Bei Abwesenheit des Vorstandsvorsitzenden vertritt ihn einer der stellvertretenden Vorsitzenden. Sollten Mitglieder an einer persönlichen Teilnahme verhindert sein, können sie auch mittels Telefonkonferenz an der Vorstandsversammlung teilnehmen. Die Einwahldaten (Telefonnummer, Code) werden auf Anfrage vor der Vorstandsversammlung per E-Mail mitgeteilt. Der Versammlungsleiter überprüft die Identität der Telefonkonferenz-Teilnehmer zu Beginn der Versammlung durch Abgleich der persönlichen Daten.

4. Der gesamte Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig. Dazu gehören, neben der Umsetzung der Vereinsziele, unter anderem die ordnungsgemäße Protokollierung aller Sitzungen und Versammlungen der Vereinsorgane, Finanz- und Steuerangelegenheiten, laufende Lohn- und Finanzbuchhaltung und die Jahresbilanz. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen. Der Vorstand kann weitere Personen zur Erledigung von Aufgaben gegen Entgelt einsetzen und entlassen.

5. Vorstandsmitglieder dürfen für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten, falls die anfallenden Arbeiten das für ehrenamtliche Tätigkeiten zumutbare Maß überschreiten. Diese Tätigkeit ist zulässig, sofern ein Anstellungsvertrag zwischen Verein und Angestelltem/r geschlossen wird und die Mitgliederversammlung mehrheitlich keine Einwände erhebt. Auf den Mitgliederversammlungen werden dazu innerhalb des Jahresberichtes die Neuanstellungen von Vorstandsmitgliedern und die Höhe ihrer Bezüge offen gelegt. Erhebt die Versammlung daraufhin mehrheitlich Einspruch, so wird der Arbeitsvertrag unter Berücksichtigung der gesetzlichen Kündigungsfristen wieder aufgelöst.

6. Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zweidrittel der Vorstandsmitglieder abstimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vereinsvorsitzenden. Es wird offen Abgestimmt. Das Abstimmungsverhalten des Einzelnen kann von den übrigen Versammlungsteilnehmern wahrgenommen werden (z. B. Abstimmung durch Handzeichen bzw. durch Wortmeldung).

7. Zu Beginn der Vorstandsversammlung ist ein Schriftführer zu wählen. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet, wobei einer der Unterzeichner der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzenden sein muss.

8. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung im Amt.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

1. Ordentliche Mitgliederversammlungen sind einmal jährlich, im ersten Quartal, einzuberufen. In der ordentlichen Mitgliederversammlung ist von der/dem Vorsitzenden oder deren/dessen Beauftragten ein Tätigkeitsbericht und ein Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr zu erstatten. Die ordentliche Mitgliederversammlung

a. beschließt über die Entlastung des Vorstandes.
b. wählt den Vorstand.
c. nimmt den Kassenbericht entgegen.
d. beschließt über Satzungsänderungen.
e. legt den Mindestmitgliederbeitrages fest.
f. beschließt über die Auflösung des Vereins.
g. beschließt über Anträge.

2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind nach Bedarf vom Vorstand einzuberufen. Sie müssen binnen Monatsfrist einberufen werden, wenn wenigstens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Grundes dies verlangen oder wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

3. Der Vorstand kann den Mitgliederversammlungen nach seinem Ermessen Angelegenheiten zur Beschlussfassung vorlegen. Geschieht dies, so ist er an die daraufhin gefassten Beschlüsse gebunden.

4. Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen sind mindestens zwei Wochen vor ihrem Zeitpunkt unter Angabe der vorgesehenen Tagesordnung den stimmberechtigten Vereinsmitgliedern elektronisch per E-Mail oder schriftlich durch einfachen Brief bekannt zu machen. Anträge für diese Versammlung sind mindestens eine Woche vorher mit kurzer Begründung einzureichen. Darüber, ob später gestellte Anträge noch auf die Tagesordnung gesetzt werden sollen, entscheidet die Mitgliederversammlung.

5. Sollten Mitglieder an einer persönlichen Teilnahme verhindert sein, können sie auch mittels Telefonkonferenz an der Mitgliederversammlung teilnehmen. Die Einwahldaten (Telefonnummer, Code) werden auf Anfrage vor der Mitgliederversammlung per E-Mail mitgeteilt. Der Versammlungsleiter überprüft die Identität der Telefonkonferenz-Teilnehmer zu Beginn der Versammlung durch Abgleich der persönlichen Daten.

6. Zu Beschlüssen der Mitgliederversammlungen ist ohne Rücksicht auf die Zahl der teilnehmenden Mitglieder einfache Stimmenmehrheit erforderlich und ausreichend. Bei Stimmengleichheit entscheidet die/der Vorsitzende. Es wird offen Abgestimmt. Das Abstimmungsverhalten des Einzelnen kann von den übrigen Versammlungsteilnehmern wahrgenommen werden (z. B. Abstimmung durch Handzeichen bzw. durch Wortmeldung).

7. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von drei Vierteln der auf der Mitgliederversammlung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder. Ein Beschluss über eine Satzungsänderung kann nur erfolgen, wenn die Änderungen unter Beachtung der für die Einladung zur Mitgliederversammlung geltenden Frist und Form allen stimmberechtigtenMitgliedern mitgeteilt worden sind.

8. Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen der Zustimmung von drei Vierteln der auf der Mitgliederversammlung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder. Dieser Abstimmung muss ein einstimmiger Beschluss aller Vorstandsmitglieder vorangegangen sein.

9. Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt das vom Schriftführer und von einem Vorstandsmitglied unterzeichnet wird, wobei einer der Unterzeichner der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzenden sein muss.

§ 10 Auflösung des Vereins

1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das gesamte Vermögen des Vereins an den Verein „Animal Rights Watch e.V.“, Hirschbachstraße 57 in D-73431 Aalen, der es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne des Tierschutzes zu verwenden hat.

§ 11 Zusatzregelungen

1. Es wird ausdrücklich festgestellt, dass Frau Mira Riediger, Betreiber und alleiniger Eigentümer der Internetdomäne vegane-powerfrauen.de ist. Der Verein darf diese Domäne in der von Frau Riediger vorgegebenen und administrierten Form als offizielle Internetpräsenz verwenden, solange Frau Riediger dies gestattet. Der Verein verpflichtet sich, zu keinem Zeitpunkt irgendwelche wie auch immer gearteten Ansprüche auf diese Domäne oder Teile davon zu erheben. Sollte es, aus welchem Grund auch immer, zu einem Bruch zwischen den Vereinsinteressen und den Interessen von Frau Riediger bezüglich der Verwendung der Domäne kommen, so wird sich der Verein, falls erforderlich, eine andere, eigene Domäne als Ersatz zulegen. Der Vereinsname „Vegane Powerfrauen e.V.“ darf von dem Verein in jedem Fall weiterverwendet werden.

2. Dem Mitglied ist bekannt, dass der Verein seine Daten in geeigneter Form speichert. Die Speicherung kann sowohl in elektronischer als auch in schriftlicher Form erfolgen. Das Mitglied ist mit der Speicherung und Verarbeitung dieser Daten einverstanden. Der Verein gibt diese Daten nicht an Dritte weiter. Ebenso werden die Angaben des Mitgliedes nicht missbräuchlich genutzt. Datenschutz hat für den Verein höchste Priorität. Zudem ist der Verein an die Datenschutzgesetze Deutschlands wie auch an jene der Europäischen Union gebunden. Das Mitglied ist und bleibt gegenüber Dritten anonym, es sei denn es liegt dem Verein eine schriftliche Genehmigung des jeweiligen Mitgliedes vor.